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Hyperaktive

HyperaktiveKrzyś leidet vermutlich seit dem Babyalter an ADHD. Ebenso wie Albert Einstein, Walt Disney, Winston Churchill oder Madonna aber auch Koziołek Matołek und 3-10% aller Kinder im Schulalter auf der ganzen Welt und in jeder Kultur.

Er leidet an ADHD

„Krzyś ist ständig unruhig, quatscht im Unterricht und lenkt damit andere Kinder ab. Er kann sich nicht konzentrieren und schreibt nicht genau von der Tafel ab. Er hat schlechtere Noten, als seine Klassenkameraden. Seine Mutter hat bemerkt, dass er sich nicht einmal bei der ersten Aufgabe konzentrieren kann, er macht sie oft nicht zu Ende. Er ist schnell lustlos und ärgert sich, er wartet nie, bis er an der Reihe ist. Durch seine Unruhe verliert er verschiedene Sachen. Er rennt immer und wenn er geht, dann wirbelt er mit Armen und Beinen, so dass er überall anstößt und stolpert. Beim Einkaufen oder bei Besuchen bei der Tante muss er alles anfassen und es passiert manchmal, dass er aus versehen etwas kaputt macht. Er geht nicht gerne Schlafen, es vergeht viel Zeit, bis er einschläft und dann hat er Albträume oder fürchtet sich nachts. Die Eltern sagen, man kann ihm die Streiche nicht abgewöhnen. Er benimmt sich so, als würde er sie gar nicht hören.“ Bei Krzyś wurde die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung diagnostiziert, er leidet an ADHD. Vermutlich seit dem Babyalter. So wie Albert Einstein, Walt Disney, Winston Churchill oder Madonna (und sogar Koziołek Matołek oder der Tiger – der beste Freund von Winnie Puh). Ebenso wie 3-10% der Kinder im Schulalter auf der ganzen Welt und in jeder Kultur. Er zeigt die typischen Syndrome: Aufmerksamkeitsstörungen, Bewegungsdrang, impulsive Reaktionen. Man könnte sagen, die meisten Kinder benehmen sich ähnlich. Es sind ja schließlich Kinder – voller Energie, Kraft und Leben. Doch das Verhalten von Krzyś ändert auch in verschiedenen Situationen nicht – zu Hause, in der Schule, im Geschäft, auf der Straße, unter Menschen, die er gut kennt und unter Fremden. Krzyś ist immer hyperaktiv und das erschwert ihm das Leben in einer Gesellschaft oder benachteiligt ihn gar.

Es lohnt sich zu warten

Der Schulpsychologe wurde auf das Problem des Jungen aufmerksam. Er empfahl den Eltern, sich an einen Kinderpsychiater zu wenden. Glücklicherweise erfordert ein Besuch in der Beratungsstelle für Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen keinen Überweisungsschein vom Hausarzt, es genügt ein Attest des Schulpsychologen. Man kann sich ebenso an die Psychologisch-Pädagogische Beratungsstelle wenden. Es geschieht leider sehr häufig, dass das Wissen des Schulpersonals und sogar der Kinderärzte über das ADHD-Syndrom gering ist. Man schätzt, dass nur 1/5 aller Kinder mit psychomotorischer Hyperaktivität in spezialistischer Behandlung sind. Wenn der eigene Nachwuchs ähnliches Verhalten wie Krzyś zeigt, darf man auf keinen Fall einer Behandlung mit Beruhigungsmitteln zustimmen

ADHD ist nicht sofort festzustellen

Ein Kind kann beim Arztbesuch keine typischen Symptome zeigen, daher ist die Hyperaktivitätsdiagnose nicht unbedingt sofort zu stellen und ein Arztbesuch reicht nicht aus. Der Arzt sollte den kleinen Patienten während der Untersuchung genau beobachten. Er sollte sich mit ihm auch alleine unterhalten und ein Gespräch mit den Eltern und Erziehern führen. Diese sollten auch spezielle Formulare mit Fragen zum Kind beantworten. Krzyś absolvierte Tests zur Beurteilung der Intelligenz, zur Reaktionsfähigkeit, Motorik, aktiver Sprache und zur Problemlösungsfähigkeit. Die Tests sollen andere Störungen des Nervensystems mit ähnlichen Symptomen wie ADHD bestätigen oder ausschließen. Mit demselben Ziel werden ebenfalls kinderärztliche und neurologische Untersuchungen, wie Hör- und Sehtests durchgeführt. Zu Diagnosezwecken sind elektronische Messungen der Handbewegungen oder Augenuntersuchungen hilfreich. Auch bei Sebastian wurde die Häufigkeit und Schnelligkeit der Pupillenbewegungen gemessen. Es gibt ebenfalls computergestützte Aufmerksamkeitstests angeboten. Es müssen allerdings nicht alle Untersuchungen durchgeführt werden, um ADHD festzustellen.

ADHD wird vererbt

Krzyś Eltern verließen die Beratungsstelle und wussten um das Problem bescheid. Sie haben erfahren, dass ADHD häufiger bei Jungen auftritt, bei denen die Symptome jedoch mit dem Alter vergehen. In 50-70% der Fälle geht die Hyperaktivität mit dem Alter vorbei, an ihre Stelle treten Konzentrationsschwierigkeiten. Kleine Männer sind häufiger hyperaktiv und impulsiv, bei Mädchen beobachtet man vor allem Konzentrationsstörungen. Es ist ebenfalls bekannt, dass das Kind oder eine falsche Erziehung keine Schuld an den Symptomen haben. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass vor allem genetische Faktoren das Auftreten von ADHD beeinflussen. Es ist somit eine vererbte Krankheit, die von Generation auf Generation übertragen wird. Vermutlich hatte jemand in der Familie ADHD Symptome, doch niemand konnte die diagnostizieren.

Fehlerhafte Gehirntätigkeit

Ärzte meinen dass eine Störung in der Entwicklung des Nervensystems die Hauptursache für das ADHD-Symptom ist. Einige Hirnbereiche arbeiten weniger effektiv als bei anderen Kindern, was sich in Form von Hyperaktivität oder durch mangelnde Konzentration zeigt. Die Empfänglichkeit für ADHD wächst durch ungünstige Umweltfaktoren, die auf das Kind einwirken, wie z. B. Komplikationen in der Embryonalphase oder toxische Stoffe in der Nahrung und der Atemluft (Zigarettenrauch während der Schwangerschaft, wie britische Untersuchungen belegen).

Multidirektionale Therapie

Was soll man tun, wenn sich alle Vermutungen bestätigen und unser Kind von ADHD betroffen ist? Um ihm die bestmöglichen Lebensbedingungen zu schaffen, sollte man mit einer sog. multidirektionalen Therapie beginnen, die die besten Effekte verspricht. Sie besteht aus mehreren Behandlungsmethoden und schließt die nächste Umgebung des Kindes mit ein. Die Therapie kann sogar mehrere Jahre dauern, doch man sollte alles tun, damit unser Nachwuchs in einer Gesellschaft normal leben kann. Man beginnt mit einer psychologischen Fortbildung zum Thema ADHD in Form aktiver Zusammenarbeit mit dem Kind, seiner Familie und den Pädagogen. Der Facharzt sollte zunächst das Wesen der Symptome, den Krankheitsverlauf und die Heilungschancen erörtern. Er sollte mit dem Kind über die Probleme sprechen, die es bei den Untersuchungen hatte und es dazu anregen, sein eigenes Verhalten zu beobachten. Erwachsene sollten sich mit Erziehungsmethoden bekannt machen und lernen, wie man mit dem Nachwuchs umzugehen hat. In der Schule sollte dem Kind besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Der Umfang und die Dauer seiner Aufgaben sollten seinen Möglichkeiten angepasst werden. Man sollte Normen und Regeln streng befolgen, und gewünschte Verhaltensweisen loben. Wichtig ist ebenfalls eine individuelle oder eine Gruppenpsychotherapie für das Kind. Diese zielt häufig auf eine Stärkung seiner Selbsturteilsfähigkeit oder ein besseres Verständnis für die Erwartungen seiner Umgebung an sein Verhalten. Auch eine Therapie gegen Konzentrationsstörungen wird mit eingeschlossen. „Sebastian bekommt Besuch von einer speziell ausgebildeten Volontärin von der Psychologischen Hochschule. Die Konzentrationsübungen, die ich gemeinsam mit meinem Sohn absolviere, bringen die erwünschten Effekte. Ich sehe es zu Hause und auch die Lehrer bemerken es.“ – freut sich die Mutter.

Arzneimittel können helfen

Manchmal könnte eine pharmakologische Behandlung hilfreich sein, man darf jedoch nicht vergessen, dass Medikamente die Ursachen von ADHD nicht beseitigen und nur so lange wirken, wie sie verabreicht werden. Man darf nicht vergessen, diese systematisch und entsprechend den Anweisungen des Arztes zu verabreichen. Jeder Patient hat einen anderen Organismus, der Facharzt muss die entsprechenden Medikamente individuell zusammenstellen. Es kann passieren, dass ein verschriebenes Präparat nicht sofort wirkt, Nebenwirkungen hat oder nicht die erwünschten Resultate bringt. Medikamente halfen Krzyś, den Unterrichtsstoff aufzuholen und seine Noten zu verbessern. Er hat bessere Beziehungen zu Gleichaltrigen und ein besseres Selbstwertgefühl. Er ist ruhiger, kann seinen Bewegungsdrang beherrschen und verletzt sich dadurch seltener. Eine Therapie sollte ebenfalls eine Behandlung parallel auftretender Störungen wie z. B. Ticks oder spezifischer Lernschwierigkeiten umfassen. Nahrungsmittelallergien oder Asthma wie auch künstliche Farb- und Konservierungsstoffe in Fertiggerichten können die Hyperaktivität ebenfalls verstärken. Man sollte auf eine genaue Diät des Kindes achten und Faktoren vermeiden, die zu Atemproblemen führen könnten (ein Arzt kann entsprechende Präparate verschreiben). Die Zukunft sieht viel versprechend aus. Es sollen polnische Standards zum Umgang mit ADHD-Kindern von einer Kommission des Polnischen Psychiatrischen Verbandes vorbereitet werden. Die Behandlungsmethoden und das Engagement der Umgebung werden dadurch sicherlich verbessert. Auch könnten dann alle Betroffenen eine multidirektionale Therapie in Anspruch nehmen

Bearbeitung: Ewa Emczyńska

ADHD in der Schule

Mit Agnieszka Bernasiewicz, pädagogische Therapeutin und Schulpädagogin an der NSP Nr. 72 sowie am Privatgymnasium Nr. 2 in Jazgarzewszczyzno bei Piaseczno in der Nähe von Warschau sprach Beata Steć.

Beata Steć: Sind an der Schule, an der Sie arbeiten viele Kinder vom ADHD-Syndrom betroffen?

Agnieszka Bernasiewicz: Ich arbeite an einer Privatschule und somit ist das eine besondere Situation weil wir weniger Schüler haben, als in öffentlichen Schulen. Bei 150 Schülern haben wir fünf Kinder, bei denen ADHD diagnostiziert wurde.

B.S: Wie sollte man mit an ADHD erkrankten Kindern umgehen?

A.B.: Alles hängt davon ab, welche Form des ADHD ausgeprägt ist. Es ist sehr wichtig, dass der Erzieher dem hyperaktiven Kind klare Regeln der Zusammenarbeit aufzeigt (es ist von Vorteil, eine Übereinkunft zu erzielen, welches Verhalten gewünscht wird). Alle Gegenstände, die ablenken, sollten entfernt werden. Man sollte gute Bedingungen zum Lernen schaffen (die Arbeit manchmal in Etappen aufteilen). Es ist sehr wichtig, ein System an Belohnungen zu erarbeiten (eine gute Methode ist „das Spiel der lachenden Gesichter“). Mann sollte Fortschritte im Lernen und im Benehmen belohnen, weil Kinder mit ADHD-Syndrom häufig ein geringes Selbstwertgefühl haben. Der Lehrer muss seinen Schüler aufmerksam beobachten. Das Problem bei ADHD beruht darauf, dass das Gehirn ständig neue Reize aus der Umgebung braucht (die Wirkung von Neurotransmittern wie Dopamin, Serotonin oder Noradrenalin ist gestört). Die Lehrer müssen daran denken. Aufgabe eines Schulpsychologen ist es, den Lehrer zu unterstützen, oder ihm eine entsprechende Schulung nahe zu legen. Es ist wichtig, dem Lehrer bewusst zu machen, worauf das psychomotorische Hyperaktivitätssyndrom beruht, damit er sich nicht fürchtet oder hilflos ist. Es ist ebenso wichtig, die Eltern des Kindes in die Bemühungen der Lehrer, Erzieher, Therapeuten und Pädagogen mit einzubeziehen. Ein Problem ist die mangelnde Toleranz der Eltern anderer Kinder. Kinder mit ADHD Symptomen kennen keine Hemmungen und interessieren sich durch ihre gesteigerte Neugier als erste für Tabuthemen. Hyperaktive Schüler werden wie schlecht erzogene Kinder behandelt, die destruktiven Einfluss auf ihre Altergenossen haben. Das ist ungefähr so, als würden die Eltern eines Kindes, den Eltern eines anderen Vorwürfe machen, dass deren Kind keine Beine hat und deswegen nicht mit den anderen im Sportunterricht laufen kann. Doch Hyperaktivität ist keine Behinderung, man kann damit leben, doch das Leben ist nicht einfach.

B.S.: Wie sollte man reagieren, wenn ein Kind sich aggressiv verhält?

A.B.: Meistens versucht man seine Aufmerksamkeit abzulenken, sie auf etwas ganz anderes zu richten. Man darf nicht zeigen, dass man sich auf seinen emotionalen Zustand konzentriert. Erst nach einiger Zeit kann man sich darüber unterhalten, was geschah.

B.S: Sollte der Lehrer die Eltern der anderen Kinder darüber informieren, dass in der Klasse ein hyperaktives Kind ist?

A.B.: Wenn die Eltern des betroffenen Kindes einverstanden sind, dann ja. Es wäre gut, wenn sie einverstanden wären, man sollte kein Geheimnis daraus machen. Verbirgt man diese Tatsache vor dem Lehrer und den anderen Eltern, dann kann das Kind als schlecht erzogen gelten. Man sollte es zum Wohl des Kindes offen legen, man darf nicht vergessen, dass Hyperaktive sehr intelligent, kreativ und einzigartig sind.

B.S.: Haben hyperaktive Kinder besondere Rechte in der Schule?

A.B: Der Arzt (Psychiater oder Neurologe) oder die psychologisch-pädagogische Beratungsstelle stellen eine Bescheinigung über ADHD bzw. eine Lernstörung oder jede andere Störung aus. Diese Diagnose muss der Lehrer in jedem Fall akzeptieren. Wenn das Kind übermäßig aggressiv ist, seine Eltern nicht kooperativ sind, das Kind nicht zum Aggressionstraining geht und keine Chancen auf eine Verbesserung der Lage bestehen, dann wird die Möglichkeit eines individuellen Lehrprogramms erwogen. Das ist jedoch keine gute Lösung, weil das Kind lernen muss, in einer Gruppe zurecht zu kommen. Andererseits sollte die Zeit in der Schule verkürzt werden (das Kind sollte keinen Hort besuchen).

B.S.: Wie können Schule und Behörden betroffenen Kindern entgegenkommen?

A.B.: Meiner Meinung nach sollte ein betroffenes Kind parallel zu einer eventuell notwendigen pharmakologischen Behandlung ständig therapiert werden. Wenn das Kind zu aggressiv ist, sollte man es nach der Schule zu einem regelmäßigen Aggressionstraining bringen. Es werden therapeutische Workshops angeboten, die dem Kind helfen, seine Emotionen zu verstehen und sie zu beherrschen. Hyperaktive Kinder wissen nicht warum sie sich gerade so benehmen und nicht anders. Lehrer und Erzieher spielen im Leben dieser Kinder eine sehr wichtige Rolle. Ich habe das Glück an einer Schule zu arbeiten, wo die Lehrer neben ihrer fachlichen Kompetenz ebenfalls vorzügliche pädagogische Fähigkeiten aufweisen und Problemen der Schüler offen gegenüberstehen. Darüber hinaus wird an unserer Schule interpersonelle Kommunikation angeboten (für die Klassenstufen 0-3 in Spielform). Das hilft sehr, Schüler richtig einzuschätzen. Die Kinder werden weltoffener, sie sprechen ihre Probleme laut aus. Die Schule sollte betroffene Eltern an entsprechende Beratungsstellen verweisen. Leider ist in Polen kostenlose Hilfe sehr schwer zu bekommen. Es gibt jedoch zahlreiche interessante Internetseiten zu diesem Thema, z. B.: www.adhd.info.pl. Jemand der an ADHD erkrankten Kindern sehr geholfen hat, ist Doz. Dr. hab. Tomasz Wolańczyk, ein Kinderneurologe und Kinderpsychiater.

B.S.: Ich danke Ihnen für dieses Gespräch.

Beata Steć

Hiperaktywni

HiperaktywniKrzyś ma ADHD, najprawdopodobniej od niemowlęcia. Tak jak Albert Einstein, Walt Disney, Winston Churchil czy Madonna , a nawet Koziołek Matołek Tak jak 3-10% dzieci w wieku szkolnym na całym świecie i w każdej kulturze.

Typowe objawy

„Krzyś ciągle się wierci i rozmawia na lekcjach. Nie umie się skoncentrować i nie przepisuje dokładnie wiadomości z tablicy. Oceny ma gorsze, niż rówieśnicy z klasy. Powierzonego zadania, często nie kończy, łatwo się zniechęca i denerwuje. Często gubi różne przedmioty. Zamaszyście macha rękoma i nogami i ciągle biega. Wszystkiego musi dotknąć, a zdarza się, że nieumyślnie psuje różne rzeczy. Mija dużo czasu nim zaśnie, miewa lęki nocne. Zachowuje się tak, jakby w ogóle nie słuchał rodziców.” U Krzysia wykryto zespół nadmiernej ruchliwości z deficytem uwagi, ma ADHD. Wykazuje najbardziej typowe objawy: zaburzenia uwagi, nadmierną ruchliwość, impulsywność. Można powiedzieć, że większość dzieci zachowuje się podobnie. Przecież to jeszcze dzieci - pełne energii, siły, życia. Ale postępowanie Krzysia nie zmienia się w zależności od sytuacji – w domu, szkole, sklepie, na ulicy, wśród osób, które zna bardzo dobrze i tych sobie całkiem obcych. Krzyś zawsze jest hiperaktywny. A takie zachowanie bardzo utrudnia mu funkcjonowanie w społeczeństwie, a nawet je upośledza.

Warto czekać

Psycholog szkolny zainteresował się problemem chłopca. Zasugerował rodzicom zgłoszenie się do psychiatry dziecięcego. Na szczęście wizyta w Poradni Zdrowia Psychicznego dla Dzieci i Młodzieży nie wymaga skierowania od lekarza pierwszego kontaktu, wystarczy opinia psychologa szkolnego. Możemy zgłosić się też do Poradni Psychologiczno – Pedagogicznej. Niestety zdarza się też, że wiedza pracowników szkoły czy nawet lekarza pediatry dotycząca ADHD jest niewielka. Szacuje się, że tylko 1/5 ogólnej liczby dzieci z nadpobudliwością psychoruchową jest objęta specjalistycznym leczeniem. Dlatego jeśli widzimy podobieństwo między zachowaniem Krzysia i naszej pociechy, nie zgadzajmy się bez słowa na “leczenie” preparatami uspokajającymi.

Wykrycie ADHD nie jest natychmiastowe

Dziecko podczas wizyty u lekarza może nie manifestować podstawowych objawów zespołu, dlatego wykrycie nadpobudliwości psychoruchowej nie jest natychmiastowe i nie kończy się na jednej wizycie w poradni. Lekarz podczas badań powinien dokładnie obserwować małego pacjenta. Powinien z nim porozmawiać również na osobności oraz przeprowadzić wywiad z rodzicami i wychowawcą. Powinni oni także wypełnić specjalne formularze z pytaniami na temat dziecka. Krzyś przeszedł testy psychologiczne do oceny inteligencji, zdolności reakcji, motoryki, mowy czynnej oraz zdolności rozwiązywania problemów. Ich zadaniem jest potwierdzenie lub wykluczenie istnienia innych zaburzeń układu nerwowego dających podobne objawy jak ADHD. W tym samym celu wykonuje się badanie pediatryczne i neurologiczne, a także ocenę słuchu i ostrości wzroku dziecka. W celach diagnostycznych pomocny jest elektroniczny pomiar ruchów dłoni czy badanie oczu, mające na celu zbadanie częstości i szybkości ruchu gałek ocznych. Dostępny jest także komputerowy test uwagi ciągłej. Żeby wykryć nadmierną ruchliwość z deficytem uwagi, nie wszystkie badania muszą zostać przeprowadzone.

ADHD jest dziedziczne

Rodzice Krzysia dowiedzieli się, że na ADHD częściej chorują chłopcy, ale to u nich objawy częściej mijają z wiekiem. W miarę dorastania nadmierna ruchliwość ustępuje w 50-70% na rzecz problemów z koncentracją. To przecież mali mężczyźni są częściej nadto aktywni i impulsywni, a u dziewczynek obserwuje się przede wszystkim trudności ze skupieniem. Wiedzą też, że objawy nie są winą dziecka i nie wynikają z błędów wychowawczych. Badania naukowe wskazują, że za rozwój ADHD odpowiadają przede wszystkim czynniki genetyczne. Jest to więc zespół dziedziczny, przekazywany z pokolenia na pokolenie. Być może ktoś w rodzinie wykazywał lub wykazuje objawy nadpobudliwości, ale nikt tego nie zdiagnozował.

Wadliwa praca mózgu

Lekarze uważają, że przyczyną zespołu nadmiernej ruchliwości z deficytem uwagi jest zaburzony proces dojrzewania układu nerwowego. Niektóre obszary mózgu pracują mniej skutecznie niż u pozostałych dzieci, czego wyrazem są objawy hiperaktywności i braku koncentracji. Podatność na ADHD rośnie w miarę wzrostu liczby niekorzystnych czynników środowiskowych działających na dziecko, takich jak komplikacje w okresie rozwoju płodowego, toksyny obecne w pożywieniu i wdychanym powietrzu (np. ekspozycja na dym tytoniowy w czasie ciąży, co potwierdziły angielskie badania).

Terapia wielokierunkowa

No dobrze a co mamy zrobić, gdy nasze przypuszczenia zostały potwierdzone i nasze dziecko jest dotknięte ADHD? Powinniśmy rozpocząć terapię wielokierunkową, przynoszącą najlepsze efekty. Polega ona na zastosowaniu kilku metod leczenia nawet przez kilka lat oraz zaangażowaniu najbliższego otoczenia dziecka. Na początku zaczyna się psychoedukacja na temat ADHD, czyli czynna współpraca z dzieckiem oraz najbliższą rodziną i pedagogami. Specjalista powinien wyjaśnić wszystkim istotę objawów zespołu, jego przebiegu i rokowania. Powinien omówić z dzieckiem kłopoty, jakie miało podczas wykonywania badań i testów oraz zachęcić je do obserwacji własnego zachowania. Dorośli powinni nauczyć się w jaki sposób postępować z maluchem. W szkole dziecko powinno podlegać specjalnej opiece. Zakres i czas trwania jego obowiązków powinien być dostosowany do jego możliwości. Należy kategorycznie przestrzegać norm i zasad, a za oczekiwane postępowanie dziecka - chwalić. Ważna jest również indywidualna lub grupowa psychoterapia dziecka. Najczęściej nastawiona jest na poprawę jego samooceny bądź lepsze rozumienie oczekiwań otoczenia i własnych reakcji. Włącza się również terapię zaburzeń uwagi.

Niekiedy dobra jest farmakoterapia

Czasami może być konieczna terapia farmakologiczna, trzeba jednak pamiętać, że leki nie usuwają przyczyn ADHD i działają tak długo, jak są podawane. Pamiętajmy by brać je systematycznie i zgodnie z zaleceniami lekarza. Może zdarzyć się, że przepisany preparat nie będzie działał od razu, będzie źle tolerowany albo jego stosowanie nie przyniesie oczekiwanych rezultatów. Krzysiowi leki pomogły nadrobić zaległości w nauce i poprawić oceny. Ma lepsze relacje z rówieśnikami i wyższą samoocenę. Jest spokojniejszy, panuje nad swoją potrzebą ruchu, dzięki czemu rzadziej ulega kontuzjom. Terapia powinna obejmować też leczenie współistniejących zaburzeń np. tików lub specyficznych trudności szkolnych. Co ciekawe, alergie pokarmowe czy astma, a także sztuczne barwniki i konserwanty dodawane do żywności gotowej mogą nasilać objawy nadaktywności. Powinniśmy więc zwrócić uwagę ma dietę dziecka oraz unikać czynników, które nasilają napady duszności (lekarz może zalecić przyjmowanie odpowiednich leków). Przyszłość wygląda obiecująco. Mają powstać polskie standardy postępowania z dziećmi z ADHD opracowane przez komisję powołaną przez Polskie Towarzystwo Psychiatryczne. Zapewnią lepszą opiekę i zagwarantują też dostęp do terapii wielokierunkowej dla wszystkich potrzebujących.

Opracowała: Ewa Emczyńska

ADHD w szkole

Z Agnieszką Bernasiwicz - terapeutą pedagogicznym, pedagogiem szkolnym w NSP nr 72 i Prywatnym Gimnazjum nr 2 w Jazgarzewszczyźnie koło Piaseczna pod Warszawą rozmawia Beata Steć.

Beata Steć: Czy w szkole, w której Pani pracuje wiele jest dzieci dotkniętych ADHD?

Agnieszka Bernasiewicz: Pracuję w szkole prywatnej, więc jest to sytuacja specyficzna, ponieważ, jest u nas mniej uczniów niż w szkole publicznej. Na 150 uczniów mamy około pięciorga dzieci, u których zdiagnozowano ADHD.

B.S: Jak należy postępować z dziećmi chorymi na ADHD?

A.B.: Wszystko zależy od tego, jaka to jest postać ADHD. Ważną rzeczą jest to aby dziecku z zespołem nadpobudliwości psychoruchowej wychowawca wyznaczył jasne zasady współpracy (dobrze jest spisać kontrakt, który mówi, jakie zachowania są pożądane). Przedmioty, które rozpraszają, powinny być usunięte. Należy mu stworzyć dobre warunki do nauki (czasami na przykład pracę rozłożyć na etapy). Bardzo ważne jest wprowadzenie systemu wzmocnień ( dobrą metodą jest „turniej uśmiechniętych twarzy”). Trzeba nagradzać postępy w nauce i zachowaniu, ponieważ dzieci z ADHD najczęściej mają niskie poczucie własnej wartości. Nauczyciel musi wykazać się wnikliwą obserwacją ucznia. Problem z ADHD polega na tym, że mózg stale potrzebuje bodźców z otoczenia (zaburzone jest działanie takich neuroprzekaźników jak dopamina, serotonina, noradrenalina). Nauczyciele muszą o tym pamiętać. Zadaniem pedagoga szkolnego jest wspomagać nauczycieli, albo zabiegać o szkolenie w tej kwestii. Najważniejsze jest uświadomić nauczycielowi, na czym polega zespół nadpobudliwości psychoruchowej, aby nie czuł się przerażony i bezradny. Ważne jest, aby do współpracy z nauczycielem, wychowawcą, terapeutą i pedagogiem przyłączyli się rodzice chorego dziecka. Problemem jest brak tolerancji ze strony innych rodziców. Wynika to z tego, że dzieci z ADHD nie mają żadnych hamulców oraz przez ciekawość interesują się jako pierwsze tematami tabu. Często uczniowie dotknięci zespołem nadpobudliwości psychoruchowej są traktowani jak dzieci źle wychowane i mające destrukcyjny wpływ na rówieśników. To jest tak, jak gdyby jeden rodzic miał pretensje do drugiego, że jego dziecko nie mając nóg, nie biega z innymi po bieżni. Jednak ADHD nie jest niepełnosprawnością można z tym żyć, ale to życie nie jest takie proste.

B.S.: Jak reagować, gdy dziecko zachowuje się agresywnie?

A.B.: Najczęściej stosowanym sposobem jest odwrócenie jego uwagi, skupienie jej na zupełnie czymś innym. Nie można pokazać, że koncentrujemy się na jego stanie emocjonalnym. Dopiero po jakimś czasie można porozmawiać o tym, co się stało.

B.S: Czy nauczyciel powinien poinformować rodziców innych dzieci, że w klasie jest uczeń z zespołem nadpobudliwości psychoruchowej?

A.B.: Jeżeli rodzice dziecka z ADHD wyrażają na to zgodę, to tak. Dobrze by było, gdyby taką zgodę wyrazili, ważne, aby nie robić z tego tajemnicy. Jeśli ukrywa się przed innymi rodzicami i przed nauczycielem, że dziecko ma ADHD, to dziecko postrzegane jest jako niegrzeczne. Ta informacja powinna być jawna dla dobra dziecka. Warto pamiętać, że ludzie z ADHD są bardzo inteligentni, twórczy, kreatywni i wyjątkowi.

B.S.: Czy dzieciom z ADHD przysługują specjalne prawa w szkole?

A.B: Lekarz (psychiatra lub neurolog) bądź poradnia psychologiczno - pedagogiczna wydają opinię świadczącą o ADHD, tudzież dysleksji rozwojowej, czy każdym innym zaburzeniu. Ta opinia musi być przez nauczycieli respektowana, to ich absolutny obowiązek. Jeżeli dziecko jest bardzo agresywne i nie ma współpracy z jego rodzicami, nie uczęszcza na trening zastępowania agresji i nie ma szans, że sytuacja się poprawi, to rozpatruje się możliwość nauczania indywidualnego. Nie jest to jednak dobre rozwiązanie, bo dziecko powinno uczyć się funkcjonować w grupie. Jednak czas spędzony w szkole powinien być ograniczony (dziecko nie powinno przebywać w świetlicy szkolnej).

B.S.: W jaki sposób szkoła i inne instytucje mogą wyjść na przeciw chorym dzieciom?

A.B.: Uważam, że dziecko z ADHD powinno być przez cały czas w terapii, obok leczenia farmakologicznego, jeśli bez lekarstw nie daje sobie rady. Jeżeli dziecko jest agresywne, to należy je zapisać poza szkołą na trening zastępowania agresji. Organizowane są warsztaty terapeutyczne, które pozwalają dziecku zrozumieć swoje emocje i panować nad nimi. Dzieci dotknięte ADHD nie wiedzą, dlaczego zachowują się właśnie tak, a nie inaczej. Ważną rolę odgrywają w życiu takich dzieci nauczyciele, wychowawcy. Ja mam to szczęście, że pracuję w szkole, gdzie nauczyciele oprócz wykształcenia kierunkowego mają doskonałe przygotowanie pedagogiczne, są otwarci na problemy uczniów. Poza tym w naszej szkole są prowadzone zajęcia z komunikacji interpersonalnej (dla klas 0-III w formie zabawy). To bardzo pomaga diagnozować ucznia. Dzieci stają się bardziej otwarte, głośno mówią o swoich problemach. Szkoła powinna kierować rodziców do instytucji zajmujących się ADHD. Niestety bardzo trudno w Polsce o pomoc bezpłatną. Są jednak dostępne ciekawe strony internetowe na ten temat np.: www.adhd.info.pl. Człowiekiem, który wiele zrobił by pomóc dzieciom z ADHD jest doc. dr hab. Tomasz Wolańczyk, neurolog i psychiatra dziecięcy.

B.S.: Dziękuję za rozmowę

Beata Steć